Universiade 2019 in Napoli

Nach einer langen und harten ersten Jahreshälfte war die Universiade in Neapel das letzte große Highlight vor einer verdienten und nötigen Pause, für die Sportstudentin der DSHS Köln.

Nach der WM und dem Grand Prix in Rom wollte die Kämpferin der TG Nettetal ihren Erfolg der letzten Universiade wiederholen und hielt das Trainingspensum hoch.

In einem Weltklasse Starterfeld erwischte die an 2. gesetzte Deutsche für den ADH startend einen guten Start, nach Freilos gegen die Ukraine und siegte am Ende mit 10:7 und hielt die Medaillenhoffnungen des Deutschen Taekwondo Teams am Leben, das bis dahin ohne Medaille geblieben war.

Im Viertelfinale und wichtigen Medaillenkampf gegen die Aserbaidschanerin Patimat Abakarova (Olympia Bronzemedaillengewinnerin von Rio) ging Folgmann nach einem 0:0 nach der ersten Runde 1:0 in Führung, durch einen Fausttreffer. In der letzten Runde setzt die Nationalkämpferin einen groß- artigen Kopftreffer ohne Wertung und bekommt im Gegenzug einen gegen sich zum 1:3. Folgmann gibt bis zur letzten Sekunde alles um den Kampf zu drehen, aber weder der Kopfschutz noch die Weste lösen den Punkt aus um den Kampf zu drehen. Am Ende unterliegt die Nettetalerin nach tollem Fight knapp mit 3:5. Eine enge Geschichte bei der Fortuna auf der Seite von Abakarova war.

Platz 5 für Folgmann bei ihrer zweiten Universiade und damit die 40 Punkte vollgemacht, die wichtig sind für die Olympischen Rangliste und eine Art wichtige Hausaufgabe darstellen, für die Athleten. Ein kleiner Trost für die verpassten Medaille. Zudem ist Folgmann damit wieder beste deutsche Taekwondo Athletin im Tross des Allgemeinen Deutschen Hochschulsports.

Jetzt heißt es für Athletin und Trainer Björn Pistel erst mal Urlaub, erholen und die Akkus wieder aufladen, für die zweite Hälfte von 2019. Die mit dem Grand Prix in Japan im September wieder startet.