Bronze bei den Polish Open

Nach dem Grand Prix in Japan letzte Woche stand dieses Wochenende für Madeline Folgmann von der TG Jeong Eui Nettetal die nächste Herausforderung an, die Polish Open in Warschau. Die Bundeskaderathletin schaffte zwar den Sprung auf Podium des G1 Turniers musste aber den Reisestrapazen und dem Jetlag Tribut zollen.

Die Polish Open sollten Folgmann noch einmal Wettkampfpraxis bringen, vor dem kommenden Grand Prix, in Sofia Mitte Oktober. So war der Plan von Trainer Björn Pistel. Folgmann startete stark in die Meisterschaft und gewann deutlich mit 31:0 ihr Viertelfinale gegen die Weißrussin Anastasia Solovieva. In diesem Kampf zeigte sich Folgmann noch dynamisch und zeigte ihr gesamtes Können und fuhr souverän den Einzug ins Halbfinale ein. Dort traf sie im erneuten Duell auf Julia Ronken.

Der Seenstädterin fehlte von Beginn an etwas die Spitzigkeit und Dynamik aus dem Viertelfinale und kassierte schnell drei Westentreffer. Die sie in mit 2:6 in Rückstand brachten, am Ende der ersten Runde. Folgmann kam bereits aus der ersten Runde und fühlte sich platt. Sie konnte diesmal nicht auf ihre starke Physis zurückgreifen. In den kommenden beiden Runden versuchte Folgmann alles um den Kampf zu wenden und fightete. Sie kam jedoch mit ihren Aktionen nicht durch und Ronken machte es sehr gut und konnte ihre Führung halten. Am Ende unterlag die Nettetalerin mit 12:20.

Nicht das erhoffte Ergebnis für das Team Folgmann – Pistel, aber es war nicht mehr drin. Im Nachhinein war die Regeneration nach dem Grand Prix mit seinen Reisestrapazen zu kurz. Auch das ist eine Lehre für die Zukunft.

Jetzt gelten der Fokus und die Vorbereitung dem nächsten Grand Prix am 18.10.2019, in Sofia. Dort strebt die Weltranglisten-Dritte wieder nach einer Top Leistung.