Madeline Folgmann - Im zweiten Anlauf zu Olympia

DW Aug. 2020

news 2020 mf vorbereitung olympia2021

Die Corona-Pandemie hat auch die Sport-Welt auf den Kopf gestellt. Die Olympischen Spiele in Tokio wurden um ein Jahr verschoben. Für einige Athleten ist das ein großes Problem. Nicht aber für Taekwondo-Kämpferin Madeline Folgmann, denn sie bekommt so eine unerwartete zweite Chance.

Vereinsjubiläum 2020 - 25 Jahre TGN

Sep. 2020

25 Jahre ist es her, dass Kampfsportbegeisterte um Panagiotis Dimitriadis, Norbert Brinkmann, Jörg Feldges und Björn Pistel einen eigenen Taekwondo-Verein in Nettetal gründeten.25 Jahre ist es her, dass Kampfsportbegeisterte um Panagiotis Dimitriadis, Norbert Brinkmann, Jörg Feldges und Björn Pistel einen eigenen Taekwondo-Verein in Nettetal gründeten.

„Unser Ziel war es, den Spaß an unserer geliebten Kampfkunst zu erhalten, gute Jugendarbeit zu leisten, den Breitensport zu stärken und auch an Wettkämpfen teilzunehmen“, berichtet Vereinspräsident Dimitriadis.

Die Sparte des Olympischen Wettkampf-Taekwondo war nicht nur seit Gründung des Vereins eine große Leidenschaft der TG Nettetal. Hierzu bietet der Verein mittlerweile fünf Wettkampfeinheiten und zusätzlich noch drei gesonderte Einheiten für die Spitzensportler an. Hinzu kommt dann noch individuelles Training in der Vorbereitung auf Jahreshöhepunkte, wie Deutsche-, Europa- oder Weltmeisterschaften. Mittlerweile kann der Verein auf große Erfolge verweisen und viele Athleten konnten zu sportlichen Ehren geführt werden. Höhepunkte auf nationaler Ebene waren sicher die mittlerweile 19 Deutsche Meister Titel, die der Verein aus der Seenstadt bis heute feiern durfte. Aber auch international hat sich die TG einen guten Namen erarbeiten können, da in den letzten Jahren regelmäßige Teilnahmen an Europa- und Weltmeisterschaften, Universiade und olympischen Spielen der Jugend gefeiert werden konnten.

Die Planungen des Vereins gehen auch schon weiter. „Als Landesleistungsstützpunkt muss dringend eine Verbesserung der Trainingsmöglichkeiten und vor allem eine eigene Halle her, um auch mittelfristig die erfolgreiche Arbeit mit den Sportlern gewährleisten zu können. Hier ist auch die kommunale Politik gefragt. Nur wenn alle Beteiligten hier an einem Strang ziehen, scheint die über ein Vierteljahrhundert erfolgreich durchgeführte Arbeit fortführbar!“, appelliert Vorstandsmitglied und hauptverantwortlicher Wettkampftrainer Björn Pistel.

Dementsprechend zeigt sich Pistel trotz Corona optimistisch für die kommende Zeit: „Wir konnten unsere Sportler mit individuellen Trainingseinheiten durch die Coronazeit bringen und haben vor allem an den körperlichen Grundlagen gearbeitet. Glücklicher Weise war es uns möglich, Dank unserer Trainer auch während der Sommerferien ein geregeltes Training anzubieten. Und mittlerweile können wir auch wieder verstärkt in den Wettkampf gehen.“

Neben der Wettkampfsparte formt die TG mit ihren engagierten Trainern regelmäßig Danträger und hat sich ebenso der Vermittlung der Werte des traditionellen Taekwondo verschrieben. „Hier werden grundlegende Werte wie Selbstdisziplin, Hilfsbereitschaft und Durchhaltevermögen vermittelt, die für unsere moderne Gesellschaft von großer Bedeutung sind!“, so Dimitriadis.

Wichtiger Bestandteil des Selbstverständnisses des Vereins ist aber ebenso das Miteinander und die Gemeinschaft. Hierzu werden jedes Jahr verschiedene Ereignisse wie Sommerfeste, Radtouren oder Ähnliches durchgeführt, die ein familiäres Vereinsleben und den Zusammenhalt stärken sollen.

Die Pandemie hatte nicht nur jeglichen Sport ausgebremst, sondern eben auch die geplanten Feierlichkeiten zum Vereinsjubiläum. „Wir feiern dann Corona-bedingt im kommenden Jahr unsere Jubiläumsfeier „25+1“. Leider mussten ja auch die für dieses Jahr geplanten Events wie das große Sommerfest oder das Fest der Kampfkünste ausfallen, in das wir schon viel Planungszeit investiert hatten.“, berichtet Pistel mit Blick auf das kommende Jahr.

Die TG ist heute ein Verein, der die sportliche Landschaft der Seenstadt bereichert, weit über regionale Grenzen hinaus bekannt gemacht hat und aus der sportlichen Infrastruktur der Stadt nicht mehr wegzudenken ist.                                                                                          Text: IvP

Kupprüfung Oktober 2020

Okt. 2020

Super Prüfung von unseren Sportlern bei der heutigen Gürtelprüfung. Alle haben gezeigt, dass es mehr als Sinnvoll war eine Prüfung einzuschieben. Überzeugen konnten alle auf voller Linie und können sehr zufrieden mit dem Gezeigten sein und mit Stolz ihren neuen Gürtel tragen. Herzlichen Glückwunsch!
Kupprüfung.10.20.1
 
Vielen Dank an unseren DTU Prüfer Dirk Müller und Madeline Folgmann, die bei der Prüfung mitgewirkt haben.
Dank auch an das Trainerteam der TGN, das mit viel Leidenschaft die Sportler auf diese Prüfung vorbereitet haben.
Kupprüfung.10.20.2
 
Bei einer wirklich guten Prüfung haben zwei Athleten einen besonders guten Eindruck hinterlassen und wurden zu den Prüfungsbesten gekürt.
Madina Mehdizade und Elias Brandt erhielten die Auszeichnung der Prüfungsbesten.
Kupprüfung.10.20.4
 

Der Pionier des Nettetaler Taekwondos tritt einen Schritt zurück

 

Der Pionier des Nettetaler Taekwondo tritt einen Schritt zurück

Panagiotis Dimitriadis tritt als einer der Pioniere des Nettetaler Taekwondos einen Schritt zurück. Er gibt den Staffelstab seines Vorsitzes bei der TG Jeong Eui Nettetal e.V. an seinen langjährigen Jugendwart, Vorstandskollegen und Freund Björn Pistel weiter. Der 56-Jährige Taekwondosportler hat schon früh seine Leidenschaft für die koreanische Kampfkunst entdeckt und selber aktiv betrieben. Er betreibt den Sport heute seit fast 40 Jahren und hat auch über den Verein hinaus im Verband als Landes- und Bundeskampfrichter auf internationalem Parkett gewirkt. Seine meiste Zeit hat er aber in das Vermitteln seiner Leidenschaft und in die Vorstandsarbeit gesteckt und dabei seine vielseitigen Potenziale genutzt.

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Björn Pistel wird neuer Vorstandsvorsitzender

Der bisherige Vorstandsvorsitzender Panagiotis Dimitriadis gibt den Staffelstab an Björn Pistel weiter.

vorstand pistel

Interview mit dem neuen 1. Vorsitzenden

trainer pistel

Björn Pistel

TGN: Wie fühlen Sie sich als neuer 1. Vorsitzender?

Pistel: Ich fühle mich gut, aber im Grunde auch wie vorher. Ich freue mich auf die neue Herausforderung in meinem Verein und natürlich über das Vertrauen, dass die Mitglieder in mich setzen. Aber bei dem Team, was mir zur Seite steht, mache mir da keine Gedanken, denn mit Marc van Eyk als 2. Vorsitzenden und Jörg Feldges als Schatzmeister bleibt viel Kontinuität und Erfahrung im Vorstand erhalten. Mit beiden verbindet mich eine lange Freundschaft und eine lange gemeinsame Vorstandsarbeit aus der schon viele erfolgreiche Projekte entstanden sind.

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Antonia Beck wird in den Bundeskader aufgenommen

TGN Kämpferin Antonia Beck im Bundeskader

Antonia Beck, Kämpferin der TG Jeong Eui Nettetal, wird in den Kreis des Bundeskaders berufen. Dies verdankt sie ihren Erfolgen zu Beginn des Jahres 2020, in dem sie sich bei ihren ersten internationalen Turnieren mit Top-Leistungen zeigte.

Es blieb den Bundestrainern um Marco Scheiterbauer nicht verborgen, dass Beck bereits in Schweden bei den dortigen Helsingborg Open und dem anschließenden Presidents Cup auftrumpfte, wenn auch dort knapp eine Medaille verpasst wurde. Bei den Dutch Open in Eindhoven war es dann soweit, die Nettetalerin erkämpfte sich Bronze und schied nur ganz knapp im Halbfinale mit Golden Point aus. Mit der Bronze-Medaille auf diesem hohen internationalen Niveau, erkämpfte sie sich das Anrecht auf einen Bundeskaderplatz im NK2 Kader. „Ich freue mich sehr über die Nachricht, nun offiziell im Bundeskader zu sein!“, erklärt Beck, die wie viele andere Athletinnen ein hartes Jahr hinter sich hat, in dem sie viel trainiert und an sich gearbeitet hat, ohne ein einziges Turnier kämpfen zu können. Nach ihrer ersten Medaille auf internationaler Ebene brennt die 16-jährige Athletin darauf, wieder auf die Kampffläche zurückzukehren.

„Antonia ist eine Kämpferin mit starkem Willen, die sich jeden Schritt und Erfolg hart erarbeitet hat. Sie ist für ihre Gegnerinnen eine unkonventionelle Athletin, die gelernt hat, ihre Stärken effektiv einzusetzen und dadurch erfolgreich ist“, erklärt ihr Trainer Björn Pistel, „Es macht Spaß, Antonia bei ihrer Entwicklung zu helfen, und ich bin gespannt wohin unsere Reise führt.“

Neben Top-Athletin Madeline Folgmann ist nun auch ihre Trainingspartnerin Antonia Beck im Bundeskader. Eine Bestätigung für die gute und professionelle Arbeit am Leistungsstützpunkt für Taekwondo in Nettetal.

 

Interview mit der neu gewählten Jugendwartin der TGN, Heike Buscher

 

TGN: Wie fühlen Sie sich als neue Jugendwartin?

Buscher: Eigentlich wie vorher auch. Ich fühle mich sehr geehrt, weil ich als Jugendwartin vorgeschlagen und von der Jugend unseres Vereins in dieses Amt gewählt wurde. Dennoch liegt es mir bereits seit Jahren am Herzen, die zahlreichen jungen Taekwondo-Sportler zu fördern, das harmonische Vereinsleben der TG zu unterstützen und mich gemeinsam mit dem Vorstand und den Trainern für die Weiterentwicklung unseres Vereins zu engagieren. Die offizielle Position im Vorstand wird mir, glaube ich, erst nach und nach bewusst.

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Interview mit dem 2. Vorsitzenden der TGN, Marc van Eyk

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2. Vorsitzenden der TGN, Marc van Eyk

 

TGN: Sie sind seit Jahren ein fester Bestandteil des Vereins, mittlerweile vor allem im administrativen Bereich tätig. Wie verstehen Sie Ihre Rolle im Verein?

van Eyk: Der Verein und der Sport Taekwondo haben mir über viele Jahre viel gegeben, daher engagiere ich mich und begleite den Verein abseits der Halle oder Wettkampffläche gerne. Ich sehe meine Rolle ein wenig wie die eines Sparringspartners, um so die Vorstandsarbeit und die Entscheidungen insgesamt zu verbessern. Meine Stärken liegen dabei in der Tat in den administrativen Tätigkeiten und der Erfahrung, die ich aus dem beruflichen Umfeld mitbringe. Das heißt allerdings nicht, dass ich nicht auch zu den sportlichen Aspekten eine klare Meinung habe.

In Summe haben wir denke ich eine sehr ausgewogene Mischung an Kompetenzen im Vorstand. Ebenso aber im Bereich der Mitglieder, die uns, auch ohne einen Posten zu bekleiden, unterstützen. Dafür bin ich sehr dankbar.

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Bronze bei den Sofia Open für Folgmann

Bronze bei den Sofia Open für Madeline Folgmann

Madeline Folgmann von der TG Jeong Eui Nettetal erkämpft sich bei den Sofia Open in Bulgarien die Bronze-Medaille und stellt ihre internationale Stärke unter Beweis. Ein strenges Hygienekonzept macht das erste internationale Turnier mit G-Status nach über einem Jahr wieder möglich. Das Turnier war mit hochkarätigen Athleten stark besetzt, die die Chance in Bulgarien genutzt haben, um wieder Wettkampfpraxis zu sammeln und sich Weltranglistenpunkte zu sichern.

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Sportheld des KSB - Leon Nette

Leon Nette ist „Sportlerheld des Kreissportbundes Viersen

Leon Nette, der in der letzten Woche zum Sporthelden des KSB Viersens gekürt worden ist,  ist einer der stillen Stars unserer Taekwondo Gemeinschaft in Nettetal. Er ist eine der fleißigen Bienen im Verein, einer, der immer parat steht, wenn es was zu tun gibt, ohne dass Nachfragen nötig sind.

Der 23-jährige Mechatroniker übernimmt Verantwortung im Training als Assistenztrainer und besitzt die Trainer-C Lizenz des DOSB. Nette betreibt Taekwondo seit 16 Jahren und verfügt über die Kampfrichter-Lizenz der TU NRW, unserem Olympischen Landesverbandes in NRW. Der Nettetaler ist Träger des roten Gurtes und ist bei Turnieren des Verbandes und im Verein als Kampfrichter tätig und bildet sich in diesem Bereich ständig weiter.

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Landesstützpunkt für Taekwondo

Landesstützpunkt für Taekwondo in Nettetal

In dieser Woche erreichte die TG Jeong Eui Nettetal e.V. die Urkunde zum anerkannten Landesstützpunkt Niederrhein. Die Staatskanzlei NRW und der Landessportbund NRW genehmigen den Antrag der Taekwondo Union NRW auf Anerkennung des Standortes Niederrhein in Nettetal.

Die jahrelange nachhaltige Arbeit am Standort Nettetal im Bereich des Leistungssports hat die Institutionen überzeugt, die offizielle Anerkennung als Landesstützpunkt nach Nettetal zu vergeben. Verknüpft damit ist auch die Erwartung, dass sich dieser Trend die nächsten Jahre weiter fortführt, gestützt auf die bestehenden Strukturen der TG Nettetal. Rückwirkend zum 01.01.2021 bis zum 31.12.2024 ist der Landestützpunkt Niederrhein an Nettetal vergeben.

Vorsitzender Björn Pistel freute sich mit seinen Vorstandskollegen, Heike Buscher (Jugendwartin), Marc van Eyk (2. Vorsitzender) und Jörg Feldges (Schatzmeister) sowie dem gesamten Verein sehr über die Anerkennung als Landesstützpunkt. Nachdem wir die letzten Jahre bereits Verbandsstützpunkt unseres Olympischen Verbandes TU NRW waren, ist dies ein ganz besonderer Moment in unserer 26.-jährigen Vereinsgeschichte. Die Anerkennung durch die Staatskanzlei und den LSB ehrt uns natürlich sehr und zeigt, dass unsere Erfolge und die nachhaltige Arbeit der letzten Jahre Beachtung gefunden haben. Zugleich sind wir motiviert mit diesem Rückenwind den Weg fortzusetzen und sogar auszubauen.

Neben dem Landesstützpunkt in Grefrath sind wir stolz darauf, einen Landesstützpunkt für Taekwondo im Kreis Viersen zu etablieren. Damit verknüpft wollen wir ein Motor für den Leistungssport in unserer Region sein. Wir wollen Talente entdecken, fördern und erfolgreiche Top-Athleten hervorbringen, die als positive Vorbilder für weitere Sportgenerationen dienen. Zugleich können sie positive Botschafter und Gesichter unserer Region sein, die wichtige Werte und Ziele verkörpern.

„Mit vollem Elan wird an der Umsetzung des Leistungszentrums für Taekwondo in Nettetal-Breyell gearbeitet, sowohl von Seiten des Vereins der TG Nettetal, als auch der Stadt Nettetal und des Kreises Viersens. Die Anerkennung des Landesstützpunktes wird dem Projekt mit Strahlkraft mit Sicherheit weiteren Vortrieb verleihen“, berichtet Björn Pistel.

Als Landesstützpunkt Niederrhein in Nettetal stehen unsere Türen allen Kaderathleten, Talenten und leistungsorientierten Athleten offen, die in leistungsstarken Gruppen regelmäßig und dauerhaft ein qualitativ hochwertiges Training mit hoch qualifizierten Leistungssportpersonal erhalten wollen. Ziel ist es, mit den Vereinen der Region, die Talente zusammenzubringen, um das gesamte Potenzial unserer Region zu nutzen. 

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Offizielle Begriffsbestimmung des LSB

Landesstützpunkte sind die von den Landesfachverbänden vorgeschlagenen und von Landessportbund NRW und der Landesregierung des Landes Nordrhein-Westfalen gemeinsam anerkannten Trainingseinrichtungen der Landesfachverbände, in denen ein qualitativ hochwertiges, vereinsübergreifendes Training für Landeskader im Einzugsgebiet eines leistungsstarken Vereins, oder mehrerer leistungsstarker Vereine, regelmäßig und dauerhaft stattfindet.

Sie sind gekennzeichnet durch optimale Rahmenbedingungen, leistungsstarke Trainingsgruppen und hochqualifiziertes Leistungssportpersonal.

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